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Geschichte des Verlages Österreich
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| 1804 |
wurde durch Franz II., welcher 1792 in Frankfurt am Main zum deutschen Kaiser gekrönt worden war und 1804 das Erzherzogtum Österreich zum Kaisertum aufwertete, die Errichtung einer "eigenen Hof- und Staatsdruckerey" in Wien angeordnet.
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| 1806 |
Herausgabe des "Hof- und Staatsschematismus",
des Vorläufers des berühmten Österreichischen Amtskalenders.
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| 1807 |
Herausgabe von 25 Bänden "Gesetze und Verordnungen - Franz II".
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| 1811 |
Herausgabe weitere Bände mit Gesetzen und Verordnungen
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| 1814 |
Publikation des "Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) für die gesamten Deutschen Erbländer der Österreichischen Monarchie".
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| 1844 |
rief Auer von Welsbach, Direktor der k.k. Hof- und
Staatsdruckerey, den "Verlag der staatlichen Druckerei" ins
Leben.
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| 1848 |
Einführung des "Rechtsgesetzblatt für das Kaiserthum Österreich", des Vorgängers des Bundesgesetzblattes.
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| 1866 |
erschien erstmals der "Niederösterreichische
Amtskalender".
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| 1868 |
wurde der erste Band der "Handausgaben österreichischer
Gesetze und Verordnungen" herausgegeben.
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| 1889 |
ordnete Kaiser Franz Joseph an, daß alle Administrationen
und Dienstzweige des Hofes die Bezeichnung "kaiserliche und königliche"
(k.u.k.) zu führen haben.
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| 1918 |
erfolgte nach dem Zusammenbruch der Monarchie die Umbenennung
der k.u.k. Hof- und Staatsdruckerey in Österreichische Staatsdruckerei.
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| 1920 bis 1938 |
entstanden unter Mitarbeit namhafter Fachgelehrter
und Juristen die von Heinrich Klang und Franz Gschnitzer editierten "Kommentare
zum Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch". Es gibt wohl kein
zweites Werk, welches das österreichische bürgerliche Recht
im letzten Jahrhundert so stark beeinflußt hat wie dieser Kommentar.
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| 1938 |
wurde der Verlag durch die NS-Betriebsführung
aufgelöst.
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| 1945/46 |
wurde der Verlag durch Dr. Ferdinand Reiter, Direktor der Österreichischen
Staatsdruckerei, reaktiviert.
Es kam zur Herausgabe der "Amtlichen Sammlung" der wichtigsten
Erkenntnisse und Beschlüsse der österreichischen Höchstgerichte,
die bis heute als führende Entscheidungssammlung anerkannt ist.
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| 1950 |
Mit Beginn der 50er Jahre wurde die Herausgabe der
2. Auflage des "Klang-Kommentars" in die Wege geleitet.
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| 1986 |
wurde das erste Fachseminar zu Recht & Wirtschaft
veranstaltet.
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| 1987 |
erkannte der Verlag als einer der ersten im deutschsprachigen
Raum die Bedeutung elektronischer Medien und startete mit dem Angebot
von CD-ROM-Applikationen.
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| 1993 |
erhielt der Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei
einen neuen Namen: "Verlag Österreich".
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| 2000 |
wurde der Geschäftsbereich "Verlag Österreich" in die Verlag Österreich GmbH eingebracht und das Unternehmen privatisiert.
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| 2008 |
wurde die Verlag Österreich GmbH von der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, Stuttgart, erworben.
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