Verlag Österreich

Schrattbauer (Hrsg)

AÜG - Arbeitskräfteüberlassungsgesetz

Kommentar
  • 626 Seiten, gebunden
  • ISBN 978-3-7046-8370-0 (Print)
  • Erscheinungsdatum: 24. April 2020

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Bezugsvariante

Unverzichtbar für alle Fragen des AÜG

Das Werk bietet eine umfassende Kommentierung der Bestimmungen des Arbeitskräfteüberlassungesgesetzes (AÜG) unter Aufarbeitung der einschlägigen Literatur und Rechtsprechung. Darüber hinaus berücksichtigt der Kommentar auch jene, mittlerweile in das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) ausgelagerten Bestimmungen, die sich auf (grenzüberschreitende) Arbeitskräfteüberlassung beziehen.

Zum Hintergrund des AÜG

Im Gegensatz zu regulären Arbeitsverhältnissen sind an einer Beschäftigung im Rahmen der Arbeitskräfteüberlassung drei Akteure beteiligt: überlassene Arbeitskraft, Überlasser und Beschäftiger. Mit den Regelungen des 1989 erlassenen AÜG sollen die potentiellen, aus dieser Dreieckskonstellation resultierenden Schutzdefizite kompensiert werden. Die erklärte Zielsetzung des Gesetzes liegt dabei nicht nur in der Verbesserung des arbeits- und sozialrechtlichen Schutzes der Leiharbeitskräfte selbst. Vielmehr stellt sie explizit auf den Schutz der Stammbelegschaften in den Beschäftigerbetrieben sowie auf die Vermeidung arbeitsmarktpolitisch unerwünschter Entwicklungen ab.

Die Herausgeberin:

Univ.-Ass. Dr. Birgit Schrattbauer
Universitätsassistentin (post doc) am Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht sowie am WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt der Paris-Lodron-Universität Salzburg; Publikationen und Vorträge insbesondere zum Recht der Arbeitskräfteüberlassung, zur Arbeitslosenversicherung sowie zu krankenversicherungs- und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Die Autorinnen:

Proj.-Ass. MMag. Dr. Diana Niksova, Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Universität Wien

RA Mag. Petra Laback, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht in Wien

Rezensionen

"Der Herausgeberin und ihren Autorinnen ist ein ausgezeichneter Kommentar zum AÜG gelungen, der auch der Praxis einen tiefen Einblick in die relevanten gemeinschaftsrechtlichen RL und in das LSD-BG gibt. Es bleibt zu hoffen, dass die Autorinnen rasch in einer zweiten Auflage auf die zwischenzeitigen Änderungen der Rechtslage und Judikatur eingehen können. Der Kommentar schließt eine ganz wesentliche Lücke, da außer den Ausführungen im Zeller Kommentar kein aktueller AÜG Kommentar vorliegt. Die Autorinnen mussten daher außerordentliche Aufbauarbeit leisten. Die umfassenden wissenschaftlichen Apparate zu den Kommentierungen der einzelnen Paragraphen folgen nicht nur einem wissenschaftlichen Verständnis, sondern sind auch für den an einer bestimmten Problematik vertiefend Interessierten eine notwendige Quelle eigener Meinungsbildung."

Helmut Engelbrecht in: JBl, Heft 2021/12, Seite 817-818