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Zeitschrift für Gesellschaftsrecht

Heft 8, Dezember 2020, Band 19

Aufgriffsrecht bei Insolvenz eines GmbH-Gesellschafters

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Die §§ 25a, 25b IO sind nicht auf gesellschaftsvertragliche Verträge zugeschnitten. Gesellschaftsvertragliche Aufgriffsrechte sind nicht unter § 26 Abs 3 IO zu subsumieren.

Zum Zwecke des Gläubigerschutzes müssen freiwilliges Ausscheiden und das Ableben eines Gesellschafters einerseits sowie Exekution bzw Insolvenz andererseits als Fälle des Aufgriffsrechts gleich behandelt werden.

Daher ist eine Abfindungsbeschränkung unter den Verkehrswert (Schätzwert) des Geschäftsanteils in den Fällen der Exekution und Insolvenz des Gesellschafters nur zulässig, wenn eine entsprechende Reduktion des Abfindungsanspruchs für jede Konstellation des freiwilligen (insbesondere der Anteilsübertragung) und des unfreiwilligen Ausscheidens des Gesellschafters vereinbart wird.

  • Gläubigerschutz
  • OGH, 16.09.2020, 6 Ob 64/20k
  • § 26 Abs 3 IO
  • § 25b IO
  • § 25a IO
  • Aufgriffsrecht
  • Abfindungspreis
  • GmbH
  • Gesellschaftsrecht
  • Verkehrswert
  • GES 2020, 431
  • § 76 GmbHG
  • Gesellschaftsvertrag

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