Verlag Österreich

zeitschrift für hochschulrecht, hochschulmanagement und hochschulpolitik

Heft 4, September 2021, Band 20

Perthold-​Stoitzner, Bettina

Das „Ghostwriting“-Verbot nach § 116a UG und sein AnwendungsbereichThe Prohibition of „Ghostwriting“ Following § 116a UG and Its Scope of Application

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Mit der Universitätsgesetznovelle BGBl I 2021/93 wurde neben organisationsrechtlichen, dienstrechtlichen und studienrechtlichen Themen ein Verwaltungsstraftatbestand für Ghostwriting normiert. Dies erfolgte auch auf Wunsch der Universitäten, die sich mit immer dreister werdender Werbung für Ghostwriting konfrontiert sahen, denen sie scheinbar machtlos gegenüberstanden. Bereits während des noch laufenden Gesetzgebungsverfahrens tauchte die Frage nach dem (sachlichen) Anwendungsbereich der Ghostwriting-Regelung auf. Der Beitrag zeichnet die Entstehungsgeschichte der Regelung nach und erörtert die rechtsdogmatischen Herausforderungen, die letztlich dann doch zu einer Nachschärfung durch den Gesetzgeber geführt haben.

  • Perthold-Stoitzner, Bettina
  • Art 7 EMRK
  • verfassungskonforme Interpretation
  • Art 18 B-VG
  • § 116a UG
  • § 35 HG
  • Öffentliches Recht
  • Analogieverbot
  • systematische Interpretation
  • Vortäuschen von wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen
  • § 116 UG
  • § 51 UG
  • differenziertes Legalitätsprinzip
  • ZFHR 2021, 119
  • Anwendungsbereich
  • Verbalinterpretation
  • Ghostwriting
  • Bestimmtheitsgebot