Harrer

Entwicklungsstufen der Rechtsfindung

Monografie

Gross Druck
158 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-7046-8053-2
Erscheinungsdatum: 10.12.2018
 

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Rechtsbildung in Geschichte und Gegenwart

Den Anlass zu dieser Studie bildete die Beobachtung, dass rechtliche Entwicklungen praeter legem eine nicht unerhebliche Bedeutung aufweisen. Eine schlüssige rechtsquellentheoretische Begründung fehlt indes. Namentlich das Gewohnheitsrecht gilt weithin als eine Rechtsquelle, die kaum noch relevant sei.

Dieses Werk illustriert den Stellenwert außergesetzlicher Rechtsbildungen mit Hilfe von zwölf Themenfeldern wie etwa dem Eigenkapitalersatzrecht, Trauerschäden oder der GmbH & Co KG. In einem rechtshistorischen Teil bietet der Band eine Geschichte der Rechtsquellen in Europa.

Harrer vertritt die Auffassung, dass die höchstrichterliche Spruchpraxis (unter bestimmten Voraussetzungen) in der Tat als Rechtsquelle gedeutet werden kann und lenkt den Blick auf das Zusammenwirken von Judikatur und Legislative. Nicht selten übernimmt der Gesetzgeber höchstrichterliche Rechtsschöpfungen. Auch die lang dauernde (oft Jahrzehnte währende) Akzeptanz, aber auch das Nichteinschreiten des Gesetzgebers, können legitimierende Wirkungen entfalten.






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Dr. Friedrich Harrer, Rechtsanwalt und Ordentlicher Professor für Unternehmensrecht und Bürgerliches Recht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Den Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen und praktischen Tätigkeit bildet das Gesellschaftsrecht.

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