Österreichische Zeitschrift für Kartellrecht

Heft 1, April 2022, Band 15

Herold, Daniel/​Paha, Johannes

Kartellschadensersatz

eJournal-Artikel

30,00 €

inkl MwSt
Sofortiger PDF-Download

Der vorliegende Beitrag zeigt anhand einer Analyse von Entscheidungen der Europäischen Kommission in Kartellverfahren auf, dass die Bildung von Absprachen systematischen Mustern folgt. So wirken Änderungen in der Nachfrage(macht), den Produktionskapazitäten, dem wettbewerblichen Umfeld oder den regulatorischen Rahmenbedingungen als Auslöser der Absprachen. Diese Erkenntnisse sind für die ökonometrische Bestimmung der durch die Absprache bewirkten Preisüberhöhung in Schadensersatzverfahren relevant. Denn die als Kartellauslöser identifizierten Faktoren hätten sich auch ohne die Absprachen auf die Preise ausgewirkt, sodass die Analyse der Umstände der Kartellbildung hilfreich ist, um die Preisüberhöhung unverzerrt bestimmen zu können.

  • Paha, Johannes
  • Herold, Daniel
  • Schadensersatz
  • Kartell- und Wettbewerbsrecht
  • § 33a GWB
  • Vergleichsmarktkonzept
  • Kartellbildung
  • Ökonometrie
  • Art 101 AEUV
  • OEZK 2022, 3
  • Art 102 AEUV

Weitere Artikel aus diesem Heft

OEZK
Das Kartellrecht kennt keine Krise
Band 15, Ausgabe 1, April 2022
eJournal-Artikel

30,00 €

OEZK
Rechtsprechungsübersicht
Band 15, Ausgabe 1, April 2022
eJournal-Artikel

30,00 €

OEZK
Kartellschadensersatz
Band 15, Ausgabe 1, April 2022
eJournal-Artikel

30,00 €

OEZK
Der Fall ASFINAG
Band 15, Ausgabe 1, April 2022
eJournal-Artikel

30,00 €