Verlag Österreich

Zeitschrift für Gesellschaftsrecht

Heft 4, Juni 2016, Band 2016

Bergmann, Sebastian

Keine rückbezogene Einlagebewertung bei zusammenschlussbedingter Übertragung von nicht begünstigtem Vermögen

eJournal-Artikel
  • Originalsprache: Deutsch
  • GESBand 2016
  • Angrenzendes Steuerrecht, 1432 Wörter
  • Seiten 191-193

9,80 €

inkl MwSt
Sofortiger PDF-Download

Beim UmgrStG handelt es sich um ein Sondersteuergesetz, das zum allgemeinen Ertragsteuerrecht hinzutritt und nicht alles eigenständig regelt. Das Ertragsteuerrecht ist im Allgemeinen rückwirkungsfeindlich. Soweit das UmgrStG Rückwirkungsfiktionen enthält, sind diese als Ausnahmebestimmungen eng auszulegen.

Das UmgrStG enthält keine gesetzliche Anordnung für den maßgeblichen Bewertungszeitpunkt von nicht begünstigtem Vermögen iSd § 23 Abs 2 UmgrStG. Damit kommt das allgemeine Ertragsteuerrecht zum Tragen. Nach der Grundregel in § 6 Z 5 EStG sind eingelegte Wirtschaftsgüter mit dem Teilwert anzusetzen, und zwar mit dem Teilwert im Zeitpunkt der (tatsächlichen) Zuführung zum Betriebsvermögen.

  • Bergmann, Sebastian
  • Rückwirkungsfiktion
  • Bewertung
  • § 6 Z 5 EStG
  • Gesellschaftsrecht
  • § 23 UmgrStG
  • UFS, 30.11.2011, RV/0733-W/11
  • GES 2016, 191
  • VwGH, 20.01.2016, 2012/13/0013
  • Zusammenschluss

Weitere Artikel aus diesem Heft

GES
Management-Buy-Out und Verbot der Einlagenrückgewähr, die Zweite
Band 2016, Ausgabe 4, Juni 2016
eJournal-Artikel

9,80 €

GES
Business Judgement Rule – allgemein und insbesondere bei der Privatstiftung
Band 2016, Ausgabe 4, Juni 2016
eJournal-Artikel

9,80 €

GES
Geltendmachung von Ansprüchen der GmbH aus Einlagenrückgewähr
Band 2016, Ausgabe 4, Juni 2016
eJournal-Artikel

9,80 €

9,80 €

9,80 €

GES
Zur Abzugsfähigkeit von Teilwertabschreibungen im Körperschaftsteuerrecht
Band 2016, Ausgabe 4, Juni 2016
eJournal-Artikel

9,80 €

GES
Aktuell
Band 2016, Ausgabe 4, Juni 2016
eJournal-Artikel

9,80 €