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Halbig

Zulässigkeit der Notwehr gegen Drohungen bei Nötigung und Erpressung

Monografie
  • 480 Seiten, broschiert
  • ISBN 978-3-7046-8799-9 (Print)
  • Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2021

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Bezugsvariante

Dieses Werk erörtert anhand von Fallkonstellationen die Frage der Zulässigkeit der Notwehr gegen Drohungen bei Nötigung und Erpressung. Ein nötigender beziehungsweise erpresserischer Angriff auf die Willensentschließungsfreiheit unterscheidet sich von typischen Notwehrkonstellationen davon, dass es sich um einen psychischen Angriff handelt. Aber sind psychische Angriffe vom Angriffsbegriff der strafrechtlichen Notwehrbestimmung überhaupt erfasst?
Das Werk beginnt mit einer Auseinandersetzung mit der Legitimität und den Zielsetzungen der strafrechtlichen Notwehrbestimmung und ihren verfassungsrechtlichen Grundlagen. Anschließend daran werden die Rechtfertigungselemente der privaten Notwehr im Einzelnen ausführlich aufgearbeitet, wobei die Autorin im Zuge der Notwehrsituation eine eigene Definition des Begriffs des Angriffs und der Willensentschließungsfreiheit präsentiert. Im Rahmen der Notwehrhandlung widmet sich das Werk der zulässigen Verteidigung gegen eine nötigende beziehungsweise erpresserische Drohung. Zur Abrundung erfolgt jeweils ein Vergleich mit der deutschen Rechtslage.

Mag.a Dr.in Melanie Halbig ist Richteramtsanwärterin im Sprengel des Oberlandesgerichts Linz. Vor ihrer Aufnahme in den richterlichen Vorbereitungsdienst war sie vier Jahre lang als Universitätsassistentin am Institut für Strafrechtswissenschaften, Abteilung für Strafrecht und Rechtspsychologie der Johannes Kepler Universität Linz beschäftigt. Während ihres Studiums war sie bereits als Studienassistentin am Lehrstuhl von Univ. Prof.in Dr.in Lyane Sautner tätig.