Bydlinski

Der Begriff des Rechts

Zur Notwendigkeit einer Ergänzung des Gesetzesrechts durch "vorpositive" fundamentale Gerechtigkeitsprinzipien

Monografie

Gross Druck
Bandnummer: 5
248 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-7046-7196-7
Erscheinungsdatum: 25.6.2015
 

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Aus dem Nachlass von Franz Bydlinski

Franz Bydlinski hat sich über viele Jahrzehnte auch mit den Grundlagen des Rechts beschäftigt. Dabei war es ihm immer ein Anliegen, geltendes Recht nicht allein auf den Willen und die Entscheidung eines staatlichen Gesetzgebers zurückzuführen, sondern bei der Begründung von Recht auch außergesetzliche ("vorpositive") Leitprinzipien zu berücksichtigen. Das Buch enthält einen kritischen Streifzug durch eine Vielzahl von Theorien, die zu den Gründen der Rechtsgeltung und seiner Anwendung aufgestellt wurden. Der Verfasser stellt den Menschen und die Organisation menschlichen Zusammenlebens ins Zentrum und an den Anfang seiner Überlegungen zum Begriff und zu den Aufgaben von Recht. Wie in seinen früheren Schriften hält er sich von Extrempositionen fern; vielmehr versucht er, den positivistischen Rechtsbegriff mit dem des Naturrechts in eine Balance zu bringen, um sowohl den Gedanken der Rechtssicherheit als auch den der Gerechtigkeit (in ihren unterschiedlichen Ausformungen) angemessen berücksichtigen zu können. Aus dem Naturrecht werden insbesondere der Kern der Menschenwürde, zu dem ein Mindestmaß an Freiheit zählt, sowie die grundsätzliche Gleichberechtigung aller Menschen abgeleitet und für die Lösung konkreter Fragestellungen fruchtbar gemacht. Ergebnis ist - mit den Worten des Autors - ein adäquater, das heißt rechtethisch fundierter und praktisch nützlicher Rechtsbegriff.

Dieses Buch erscheint als Band 5 der von Franz Bydlinski und Theo Mayer-Maly begründeten Reihe "Rechtsethik" die nunmehr von Peter Bydlinski weitergeführt wird.

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Franz Bydlinski (1931-2011) war Professor für Zivilrecht in Graz, Bonn und Wien; in Wien zusätzlich für juristische Methodenlehre. Ihm wurden vier Ehrendoktorate verliehen. Überdies war er wirkliches Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie korrespondierendes Mitglied dreier ausländischer Akademien.

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