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Ullreich

Der Verbrauchervertrag

Unternehmer- und Verbraucherbegriff im Konsumentenschutzrecht
Monografie
  • 250 Seiten, eBook
  • ISBN 978-3-7046-7340-4 (Print)
  • ISBN 978-3-7046-7422-7 (eBook)
  • Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2016

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Bezugsvariante

Wer ist Verbraucher im europäischen und österreichischen Recht - und warum? Das Werk analysiert grundlegend und umfassend welche Personengruppen unter welchen Voraussetzungen den Kategorien "Verbraucher" bzw "Unternehmer" zuzuordnen sind. Darüber hinaus geht es der Frage nach, wie die scheinbar gravierenden Eingriffe des Verbrauchervertragsrechts in das fragile System der Privatautonomie gerechtfertigt sein könnten.
Zunächst werden die kompetenzrechtliche Perspektive aus Sicht des Unionsgesetzgebers und die europarechtlichen Grundlagen des Verbraucherschutzes beleuchtet. Es folgen Überlegungen zur Legitimation des Verbraucherschutzes als Anknüpfungspunkt einer Verbrauchervertragsdefinition und der damit einhergehenden Frage nach Definitionsansätzen einer, wie auch immer ausgestalteten, "Ungleichgewichtslage" als Tatbestandsteil einer verbrauchervertraglichen Typisierung. Danach werden die Verbrauchergeschäftsdefinitionen der unionsrechtlichen Verbrauchervertragsrichtlinien und des österreichischen Konsumentenschutzrechts werden analysiert. In diesem Zusammenhang zeigt der Autor sämtliche Parallelitäten aber auch Divergenzen zwischen europäischem und mitgliedstaatlichem Schutzverständnis auf.
Schließlich widmet sich das Buch Fragen nach der Bedeutung von divergierenden Ansätze der Mindest- und Vollharmonisierung als Legislativinstrumente des Unionsgesetzgebers, nach deren mögliche Auswirkungen auf den persönlichen Geltungsbereich des österreichischen Konsumentenschutzrechts sowie nach der grundsätzlichen Zulässigkeit der Vollharmonisierung im Verbrauchervertragsrecht.