Zeitschrift für öffentliches Recht

Heft 2, Juni 2021, Band 76

Castorp, Hans

Wittgensteinsche Einleitung in das Grundlagenfach RechtsphilosophieA Wittgensteinian Introduction to Legal Philosophy as a Foundational Discipline

eJournal-Artikel

30,00 €

inkl MwSt
Sofortiger PDF-Download

Der erste Teil dieses Aufsatzes beschäftigt sich mit der Frage, wessen normative Bedeutungszuschreibungen für die Existenz von Rechtsordnungen relevant sind: die der Rechtspraktiker oder die der Rechtswissenschaftler. Der Aufsatz argumentiert, dass Rechtspositivisten die Bedeutungszuschreibungen von Praktikern als geltendes Recht ansehen müssen, da die Wirksamkeit einer Rechtsordnung die Wirksamkeit von angewandten und befolgten Normen ist. Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass diese Zuschreibungen Praktiken rechtlichen Wissens entstammen, die ihren Zweck und ihre Pointe kritisch reflektieren. Der zweite Teil des Aufsatzes befasst sich mit der Rolle der Rechtsphilosophie und verwirft die Auffassung, diese sei als ein „Grundlagenfach“ zu betrachten. Vielmehr ist sie ein Modus der Selbstreflexion, der es rechtlichem Wissen erlaubt, sich aus den Verstrickungen mit Geld und Macht zu emanzipieren.

  • Castorp, Hans
  • Geld
  • Rechtsphilosophie
  • Öffentliches Recht
  • Macht
  • Geist, objektiver
  • Rechtsdogmatik
  • Rechtspositivismus
  • Sprachspiel
  • Grundlagenfach
  • ZOER 2021, 491
  • Rechtslehre, Reine

Weitere Artikel aus diesem Heft

ZOER
Nachruf
Band 76, Ausgabe 2, Juni 2021
eJournal-Artikel

30,00 €

ZOER
The Austrian Constitutional Court after 100 Years: Remodelling the Model?
Band 76, Ausgabe 2, Juni 2021
eJournal-Artikel

30,00 €

ZOER
The Constitutional Court of Spain
Band 76, Ausgabe 2, Juni 2021
eJournal-Artikel

30,00 €

ZOER
Ist die Grundnorm demokratisch?Is the Basic Norm Democratic?
Band 76, Ausgabe 2, Juni 2021
eJournal-Artikel

30,00 €

ZOER
Raising the Bar: The Development of Docket Control on the Court of Justice
Band 76, Ausgabe 2, Juni 2021
eJournal-Artikel

30,00 €