Verlag Österreich

Weiser

Schriften zum österreichischen und europäischen öffentlichen Recht – Band 13

Berücksichtigung im Bundesstaat

Kennt die österreichische Verfassung eine Interessenberücksichtigung zwischen Bund und Ländern?
Monografie
  • 221 Seiten, broschiert
  • ISBN 978-3-7046-7697-9 (Print)
  • ISBN 978-3-7046-7825-6 (eBook)
  • Erscheinungsdatum: 7. August 2017

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Bezugsvariante

Kritische Reflexion der höchstgerichtlichen Rechtsprechung

In seiner gefestigten Kompetenz-Judikatur ermächtigt und verpflichtet der Verfassungsgerichtshof Bund und Länder zu wechselseitiger Berücksichtigung im Rahmen ihrer Kompetenzausübung. Dabei entbehrt die Verfassung der ausdrücklichen Verankerung solcher Instrumente. Dies verlangt nach einer kritischen Reflexion der höchstgerichtlichen Rechtsprechung. In diesem Sinne wird die dargelegte Judikatur anhand der österreichischen Verfassungsordnung untersucht und der Frage nachgegangen, inwieweit das geltende Verfassungsrecht tatsächlich ein Berücksichtigungsprinzip höchstgerichtlicher Prägung vorsieht. Soweit sich ein solches nicht im Interpretationsweg aus der Verfassung erschließen lässt, erweist sich die Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes als unzulässige - weil dem Verfassungsgesetzgeber vorbehaltene - Rechtsfortbildung.

MMag.a Dr.in Katharina Weiser ist Universitätsassistentin am Fachbereichsteil Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Universität Salzburg.

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