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Fristverlängerung nach § 16 Abs 8 MRG auch bei undurchsetzbarer Befristung (Judikaturänderung)

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Die in § 16 Abs 8 S 3 MRG normierte Verlängerung der Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit der Mietzinsvereinbarung gilt auch dann, wenn die Befristungsvereinbarung mangels eines der Gültigkeitserfordernisse gemäß § 29 Abs 1 Z 3 MRG nicht durchsetzbar ist (gegenteilig noch RS0126514).

Im Fall eines unwirksam befristeten Mietverhältnisses iS des § 29 Abs 3 lit a MRG genügt der Zugang einer einseitigen, auf Anerkenntnis des Bestehens eines unbefristeten Mietverhältnisses gerichteten Erklärung des Vermieters, um die Fristen des § 16 Abs 8 S 2 und 3 MRG auszulösen.

Für die Präklusionsfrist des § 16 Abs 8 MRG sind die für Verjährungsbestimmungen geltenden Vorschriften analog heranzuziehen.

  • LG Innsbruck, 29.08.2022, 5 R 110/22w
  • § 16 Abs 8 MRG
  • OGH, 29.08.2023, 5 Ob 211/22y
  • Öffentliches Recht
  • § 29 Abs 3 MRG
  • Straf- und Strafprozessrecht
  • Europa- und Völkerrecht
  • Allgemeines Privatrecht
  • JBL 2023, 799
  • Zivilverfahrensrecht
  • Arbeitsrecht
  • BG Telfs, 12.05.2022, 2 MSch 8/18m

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