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perspektive mediation

Heft 4, Dezember 2022, Band 19

eJournal-Heft
  • ISSN Online: 2309-7515

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Inhalt der Ausgabe

S. 232 - 239, Schwerpunkt

von Bismarck, Swetlana

Reifung der Familienmediation

Was verstehen wir heute unter Familienmediation, inwiefern unterscheidet sie sich von Mediation im Allgemeinen und haben sich die Begrifflichkeiten nach etwa 30 Jahren Familienmediation in Deutschland verändert? Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation hat ihre Arbeit 1994 aufgenommen, erste Vorerfahrungen und -überlegungen gab es seit 1988. Der Artikel beschreibt verschiedene Ansätze und Fragestellungen zur Einordnung der „Familienmediation“, mit denen die BAFM auch heute noch umgeht.

S. 240 - 247, Schwerpunkt

Oberbichler, Katharina

Kinder einbeziehen

Die Familienmediation ist ein Instrument zum Umgang mit Konflikten in Familiensystemen oder im weitesten Sinn zur Erarbeitung von Regelungen in Situationen der Veränderung in Familien. Paar-, Trennungs- und Scheidungsmediationen sind ganz spezifische Formen der Familienmediation, bei der in der Regel zwei Erwachsene als MediandInnen einander gegenüberstehen und sehr häufig Kinder unterschiedlichen Alters davon betroffen sind. Der erste Teil eines zweiteiligen Beitrages beschäftigt sich mit Varianten der Einbeziehung von Kindern bis hin zur physischen Einbeziehung in die Mediation ihrer Eltern und den Parametern, auf die wir in der Mediation sorgfältig achten. Insbesondere zum Schutz der Kinder. Hauptaugenmerk liegt bei der Frage der Zuordnung von Lösungsverantwortung: Wer hat Lösungsverantwortung?

S. 248 - 253, Schwerpunkt

Wulfmeyer, Imke

Mediationskunst auf dem hohen Seil

Basierend auf ihrer Erfahrung als Familienmediatorin und Ausbilderin für Mediation beleuchtet die Autorin die Herausforderungen der Familienmediation. Es wird aufgezeigt, welche besonderen Kompetenzen Familienmediator*innen brauchen, um diesen professionell begegnen zu können, sowohl im Hinblick auf ihre Haltung und Fähigkeit zur Selbstreflexion als auch im Hinblick auf Fachwissen und Methodenkompetenz.

S. 254 - 260, Schwerpunkt

Weber, Christoph

Stillstand bei der Mediationsförderung?

Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die bisherigen Entwicklungen zur Förderung der (Familien-)Mediation, zeigt auf, dass es dabei sein Bewenden nicht haben kann und weist beispielhaft auf rechtliche Anpassungsmöglichkeiten hin, mit denen Familienmediation tatsächlich gefördert werden könnte.

S. 261 - 266, Schwerpunkt

Krepper, Peter

Und morgen sind wir alle tot

Was ist aus Sicht der Praxis spezifisch bei Erbmediationen? Was unterscheidet sie von anderen Konfliktthemen? Spielt die Grundhaltung der Mediator:innen dem Erben gegenüber eine Rolle? Inwiefern unterscheiden sich verschiedene Konstellationen des Erbens und welche Faktoren lassen die Mediation dazu erfolgreich werden? Im vorliegenden Beitrag werden diese und andere Fragen gestellt und versuchsweise auch beantwortet.

S. 267 - 271, Schwerpunkt

Vogel-​Etienne, Ueli/​Lautenbach-​Koch, Annegret

Sterben macht Erben

„Sage nicht, du kennst einen Menschen, bevor du nicht ein Erbe mit ihm geteilt hast“. Das meint der Volksmund. In der Tat kommen Streitigkeiten unter Erben häufig vor. Doch eher selten werden sie in einer Mediation ausgetragen. Schade, denn die Mediation und auch andere alternative Konfliktlösungsmethoden eignen sich immer dann, wenn Konfliktparteien lieber in die Lösung als in ihren Konflikt investieren wollen. Was spricht also für eine Mediation in Erbstreitigkeiten?

S. 272 - 277, Schwerpunkt

Letzel, Walter H./​Schmietendorf, Andreas/​Will, Hans-​Dieter

Mediation: zugleich Akteur und Forschungsgegenstand

Die Autoren berichten über zwei Forschungsprojekte der BAFM, die zeigen, wie Mediationsfachverbände dazu beitragen können, das Wissenschaftsdefizit in der Mediationsforschung zu reduzieren, indem sie einerseits bei ihren Mitgliedern dafür werben, die alltägliche Mediationspraxis der Forschung zugänglich zu machen. Andererseits gehört zu einer Kooperation mit WissenschaftlerInnen aber auch, dass sich die Praktiker deren fachspezifischen Fragestellungen öffnen und den Blick von außen auf ihren professionellen Alltag zulassen. Davon können beide profitieren.

S. 278 - 283, Praxisfall

Roffler, Beatrice

Hofkonflikt

Im Zentrum des Beitrags stehen drei Beispiele aus der Praxis der Autorin. Sie ist als Mediatorin Mitglied im „Netzwerk Mediation im ländlichen Raum“, in dem Praxiserfahrung und Wissensaustausch gepflegt werden. Die im Netzwerk beteiligten Mediator:innen erhöhen ihre Kontextsensibilität und ihr entsprechendes Wissen. Die Praxisbeispiele sind auch geeignet, potenziellen Nutzer:innen von Mediation einen Einblick in die Arbeit und deren Nutzen zu bieten.

S. 284 - 290, Weiterer Beitrag

Liepold, Ute/​von Oertzen, Jürgen

Team versus Führungskraft

Klare Rollen und schrittweises Vorgehen sind zentral bei Klärungsprozessen. Dies gilt umso mehr in der besonders heiklen Konstellation, wenn die Konfliktlinie zwischen dem Team und seiner Führungskraft verläuft. Anhand eines Beispiels wird anschaulich gezeigt, welche Vorgehensweise beim Aufbau des Prozesses für den Erfolg einer solchen Mediation bedeutsam ist. Der Artikel eignet sich zur Information von Führungskräften ebenso wie für die Erweiterung der Kenntnisse im Bereich der Team-Mediation. Grundlage bietet hier der Ansatz der Klärungshilfe. Die Praxis anderer Mediationsansätze kann durchaus vergleichbar sein.

S. 291 - 297, Weiterer Beitrag

Otto, Gesine

Unsere Gesellschaftsspiele in ROT-GELB-GRÜN

Spiele sind allgegenwärtig, in allen Altersgruppen. Sie geben Ziele vor, funktionieren mit Regeln und basieren auf einer bestimmten Haltung, mit der sie konkrete Werte vermitteln. Um diese herauszufinden, können wir „Die Brille der Mediation in ROT-GELB-GRÜN“ aufsetzen. Dabei geht es nicht darum, bestimmte Spiele zu „verteufeln“, sondern um die Frage: „Haben wir genug Spiele in allen drei Farben?“

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